Gaming & Zeitmanagement: So behalten Silver Gamer die Kontrolle

Hand aufs Herz: Kennst du das auch? Du setzt dich „nur mal kurz“ an ein Kreuzworträtsel oder eine Runde digitales Schach, und wenn du das nächste Mal auf die Uhr blickst, ist draußen bereits die Sonne untergegangen. Keine Sorge – das ist kein Zeichen von Vergesslichkeit, sondern ein Kompliment an das Spiel! Es zeigt, dass du voll und ganz in dein neues Hobby eingetaucht bist.

Doch so schön dieses „Versinken“ in anderen Welten auch ist, so wichtig ist es, die Zügel fest in der Hand zu behalten. Gerade im Ruhestand, wo die Tage oft eine freiere Struktur haben, kann die digitale Welt schnell mehr Raum einnehmen als geplant. Damit das Spielen eine Quelle der Freude bleibt und nicht zu Nackenschmerzen oder verpassten Verabredungen führt, ist ein bewusstes Zeitmanagement der Schlüssel zum Erfolg.

In diesem Beitrag schauen wir uns an, wie du den perfekten Rhythmus zwischen Spielspaß und Alltag findest. Wir zeigen dir, warum unser Gehirn manchmal den „Stopp-Knopf“ überhört und mit welchen einfachen Kniffen du dafür sorgst, dass Gaming eine Bereicherung für dein Leben bleibt – und keine Belastung.

Gaming & Zeitmanagement: So behalten Silver Gamer die Kontrolle

Beim Spielen schüttet unser Gehirn Dopamin aus – ein Glückshormon, das uns motiviert weiterzumachen. Besonders bei kurzweiligen Rätsel- oder Kartenspielen verliert man so leicht das Zeitgefühl.

Es ist wichtig, Gaming als bewusste Freizeitgestaltung zu sehen und nicht als „Lückenfüller“, der unbemerkt Stunden verschlingt. Wer versteht, wie Spiele uns fesseln, kann bewusster entscheiden, wann es Zeit ist, das Tablet wegzulegen.

Struktur ist im Alltag wichtig, besonders im Ruhestand. Gaming sollte ein Highlight sein, kein Dauerzustand.

Setze Dir feste „Spiel-Termine“, zum Beispiel eine Stunde nach dem Mittagessen oder als Entspannung am frühen Abend. Das steigert die Vorfreude und verhindert, dass andere wichtige Erledigungen oder soziale Kontakte auf der Strecke bleiben.

Langes Sitzen und der starre Blick auf den Bildschirm können den Körper belasten. Pausen sind keine Unterbrechung des Spaßes, sondern eine Notwendigkeit für die Gesundheit.

Nutze die „20-20-20-Regel“: Schaue alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf ein Objekt in 20 Fuß (ca. 6 Meter) Entfernung. Stehe regelmäßig auf, recke und strecke Dich. Das schont die Augen und beugt Verspannungen im Nacken vor.

Manchmal ist man so vertieft, dass selbst der beste Vorsatz vergessen wird. Hier kann die Technik helfen, die wir eigentlich zum Spielen nutzen.

Nutze die Eieruhr oder die Wecker-Funktion Deines Smartphones. Wenn es klingelt, ist die Spielrunde beendet – ohne Ausnahme. Viele Tablets bieten auch „Bildschirmzeit“-Einstellungen an, die nach einer gewissen Zeit eine freundliche Erinnerung einblenden.

Gaming mit anderen (z. B. den Enkeln oder Freunden) hat einen natürlichen „Stopp-Knopf“.

Gemeinsames Spielen endet meist, wenn einer der Partner aufhören muss. Nutze diese sozialen Interaktionen, um Deine Spielzeit zu begrenzen. Es ist oft erfüllender, eine intensive Stunde gemeinsam zu lachen, als drei Stunden alleine vor einem Bildschirm zu sitzen.

Gaming & Zeitmanagement: So behalten Silver Gamer die Kontrolle

Fazit

Gaming ist eine wunderbare Bereicherung, solange Du der Chef über Deine Zeit bleibst. Indem Du Dir klare Grenzen setzt und auf Deinen Körper hörst, stellst Du sicher, dass das Spielen eine Quelle der Freude und Entspannung bleibt – und nicht zu einer Belastung wird. Ein souveräner Gamer weiß nicht nur, wie man gewinnt, sondern auch, wann es Zeit ist, den „Aus-Knopf“ zu drücken.

Starte mit dem passenden Tablet

Zum zocken brauchst du ein gutes Tablet. Es muss nicht teuer sein. Daher empfehle ich dir dieses Gerät. Für den Anfang wirklich gut mit toller Performance.

Häufig gestellte Fragen

Das liegt an einem Zustand, den Psychologen „Flow“ nennen. Das Spiel fordert Dich genau im richtigen Maße, sodass Du alles um Dich herum ausblendest. Zudem schüttet das Gehirn Belohnungsstoffe aus, die dazu führen, dass wir immer „nur noch ein Level“ machen wollen. Es ist also eine ganz natürliche Reaktion Deines Gehirns auf den Spielspaß.

Es gibt keine feste stündliche Grenze, da jeder Körper anders reagiert. Wichtig ist die Balance: Wenn Deine sozialen Kontakte, Deine Bewegung an der frischen Luft oder Dein Schlaf unter dem Gaming leiden, ist es zu viel. Viele Experten empfehlen für den Einstieg, nicht mehr als ein bis zwei Stunden am Stück zu spielen und danach eine längere aktive Pause einzulegen.

Das sind typische Anzeichen für zu langes, starres Sitzen. Achte auf die „20-20-20-Regel“ (alle 20 Minuten für 20 Sekunden in die Ferne schauen) und wechsle regelmäßig Deine Sitzposition. Ein Tablet-Ständer kann helfen, damit Du Deinen Nacken nicht so stark beugen musst. Sobald es zwickt, ist das ein Signal Deines Körpers für eine Pause.

Nimm dieses Feedback ernst, aber ohne Dich schuldig zu fühlen. Nutze es als Anlass für ein Gespräch: Erkläre ihnen, was Dir an dem Hobby Freude macht, aber vereinbare klare „bildschirmfreie Zeiten“, in denen das Gerät weggelegt wird – zum Beispiel beim gemeinsamen Essen oder wenn Besuch da ist. So bleibt Gaming ein respektierter Teil Deines Lebens.

Ja, fast jedes moderne Gerät hat integrierte Funktionen zur „Digitalen Balance“ oder „Bildschirmzeit“. Dort kannst Du Dir tägliche Limits für bestimmte Apps setzen. Sobald die Zeit abgelaufen ist, gibt das Gerät einen Hinweis. Auch eine einfache Küchenuhr oder der Wecker an Deinem Armband können Wunder wirken, um den Absprung rechtzeitig zu schaffen.

TEILE DIESEN BEITRAG

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert